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Bruno belebt Bibliothekare

AGMB 2012 (074)

Auf der Jahrestagung der Medizinbibliotheken in Aachen habe ich meinen Vortrag über Stellenbeschreibungen für die Bibliothek von morgen mit einem Ausflug über den Bibliotheksclown gewürzt. Vor dem ehrenwerten Fachpublikum, das mich bisher nur als seriösen und angesehenen Bibliotheksdirektor kannte, setzte ich mir Clownsnase und Hut auf, die ich vorher unter dem Rednerpult drapiert hatte. Ich war ziemlich nervös, weil ich auch nicht wußte, was jetzt kommen und wie es wirken würde. Doch Bruno ließ mich nicht im Stich und legte direkt mit einer augenzwinkernden Tirade auf den überarbeiteten Bibliotheksdirektor los. Es wurden ein paar kurzweilige Minuten mit bis dato nicht gehörten Dialogen. 🙂

Straßenfest HJN-Weg, die Zweite

Für das zweite Straßenfest im HJN-Weg hat sich Bruno viel vorgenommen – vielleicht zu viel. Er kann nun Ballontiere knoten, was die Kindern auch schnell merken und sofort bildet sich eine lange Schlange mit begehrlichen Augen, hartnäckigen Müttern und einer jungen Blondine, die das Heft (resp. die Luftpumpe) in die Hand nimmt und Bruno herumkommandiert… Bruno muss für einen Moment aus dem Rotclown in den Weißclown wechseln. Das ist nun wirklich Stress für ihn! Technik ist auch nicht alles… Trotzdem haben alle viel Spaß.

Bruno führt zum ersten Mal auch sein neues Clownsoutfit aus. Hose (maßgeschneidert), Hemd, Fliege, Socken und Hosenträger sind neu und aufeinander abgestimmt 🙂

Ein Clown in der Bibliothek, die Zweite

Wie schon letztes Jahr wurde auch dieses Jahr die Zweigbibliothek Medizin von Clowns besucht. Der Leiter der Bibliothek und sein junger Adlatus ließen es sich nicht nehmen, die beiden Clinic-Clowns persönlich vor der Bibliothek zu begrüßen. Dann ging es schnurstracks in das Bistro, aus dem es verheißungsvoll nach Berlinern duftete. Clown Pippo intonierte einige schmissige irische Lieder, während Clown Konrad fleißig Luftballons bemalte und Clown Bruno versuchte, seiner Ukulele halbwegs harmonische Klänge zu entlocken. Zum Schluss stimmten einige – vorwiegend weibliche – Studierende Karnevalslieder an und brachten so die Stimmung zum Kochen – eifrig unterstützt von den beiden Musikclowns (und auf Kosten der Krawatte). Danach ging es – leise, leise – durch alle Räume der Bibliothek, um sich auch bei den übrigen Benutzern zu bedanken und sie an der Freude (und den Berlinern) teilhaben zu lassen.

Casa Mauritz

Einen der ersten Auftritte hatte Bruno bei den Demenzkranken von Casa Mauritz. Seine Schwiegermutter hatte ihm den Gig vermittelt, denn sie sang regelmäßig jeden Donnerstag mit den Bewohnern. Bruno war insbesondere von dem non-verbalen Kontakt mit einer älteren Dame fasziniert, der er beim Suppe-Essen Gesellschaft leistete.