Straßenfest HJN-Weg, die Zweite

Für das zweite Straßenfest im HJN-Weg hat sich Bruno viel vorgenommen – vielleicht zu viel. Er kann nun Ballontiere knoten, was die Kindern auch schnell merken und sofort bildet sich eine lange Schlange mit begehrlichen Augen, hartnäckigen Müttern und einer jungen Blondine, die das Heft (resp. die Luftpumpe) in die Hand nimmt und Bruno herumkommandiert… Bruno muss für einen Moment aus dem Rotclown in den Weißclown wechseln. Das ist nun wirklich Stress für ihn! Technik ist auch nicht alles… Trotzdem haben alle viel Spaß.

Bruno führt zum ersten Mal auch sein neues Clownsoutfit aus. Hose (maßgeschneidert), Hemd, Fliege, Socken und Hosenträger sind neu und aufeinander abgestimmt 🙂

Ein Clown in der Bibliothek, die Zweite

Wie schon letztes Jahr wurde auch dieses Jahr die Zweigbibliothek Medizin von Clowns besucht. Der Leiter der Bibliothek und sein junger Adlatus ließen es sich nicht nehmen, die beiden Clinic-Clowns persönlich vor der Bibliothek zu begrüßen. Dann ging es schnurstracks in das Bistro, aus dem es verheißungsvoll nach Berlinern duftete. Clown Pippo intonierte einige schmissige irische Lieder, während Clown Konrad fleißig Luftballons bemalte und Clown Bruno versuchte, seiner Ukulele halbwegs harmonische Klänge zu entlocken. Zum Schluss stimmten einige – vorwiegend weibliche – Studierende Karnevalslieder an und brachten so die Stimmung zum Kochen – eifrig unterstützt von den beiden Musikclowns (und auf Kosten der Krawatte). Danach ging es – leise, leise – durch alle Räume der Bibliothek, um sich auch bei den übrigen Benutzern zu bedanken und sie an der Freude (und den Berlinern) teilhaben zu lassen.

Kindergeburtstag in der Hohnebachaue

Mein erster Kindergeburtstag! Ich ziehe mich im Elternschlafzimmer im 1. Stock um und bin total aufgeregt. Der jüngere Sohn der Familie kann nicht davon abgehalten werden, neugierig ins Zimmer zu kommen. Er ist fasziniert von meiner Ukulele und klimpert darauf rum. Ich bitte ihn, mich mit nach unten zu nehmen, weil ich ja keinen kenne und ein bisschen Angst habe. Er nimmt mich an die Hand, so sind wir schon zu zweit und ich verliere meine Scheu. Dann setze ich mich erst mal aufs Sofa und mache ein Duo mit ihm. (Diese Technik gegen Lampenfieber wende ich später immer wieder mit Erfolg an) Die 10-12 Kinder und ebenso viele Erwachsene, die sich jetzt um mich versammeln, blende ich erst mal aus. Glücklicherweise ist es genau das richtige Alter, 3-7 Jahre.

Dann geht es nach draußen in den Garten. Ich folge meiner Intuition. Ein Schwimmpool, in dem Kinder planschen, animiert Bruno zum Mitmachen. Er möchte auch da rein, weiß aber nicht, wie das geht (nächste Technik). Die Kinder sind geborene Weißclowns und spielen gerne mit: „Da musst du mit dem Fuß in das Becken … Nein, vorher die Schuhe ausziehen! Und die Socken!“ – „Wie geht das?“ – „Da setzt du dich erst mal hin …“ Herrlich! Stundenlanges Spiel.

Die weiteren Spiele ergeben sich dank der Spiellaune der Kinder und von Bruno wie von selbst. Flow halt. Bruno hat auf einmal Gummistiefel an (fünf Nummern zu klein) und rennt mit den Kindern um die Wette in den Keller. Ein Heidenspaß! Dann wird es ruhiger und Bruno zieht sich Ukulele spielend zurück. Doch nicht lange und die Kinder haben ihn entdeckt und scharen sich um ihn. Pure Magie.

Ich liebe Kinder! Ich liebe Kindergeburtstage! Das ist genau mein Ding!!

Casa Mauritz

Einen der ersten Auftritte hatte Bruno bei den Demenzkranken von Casa Mauritz. Seine Schwiegermutter hatte ihm den Gig vermittelt, denn sie sang regelmäßig jeden Donnerstag mit den Bewohnern. Bruno war insbesondere von dem non-verbalen Kontakt mit einer älteren Dame fasziniert, der er beim Suppe-Essen Gesellschaft leistete.