Nikolausfeier im Flüchtlingsheim Nordkirchenweg

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Die für den Nordkirchenweg verantwortliche Sozialarbeiterin der Stadt bat mich, die Nikolausfeier im Flüchtlingsheim Nordkirchenweg mit einem besonderen Rahmen zu versehen. Dazu wurde ich kurzfristig ehrenamtlicher Mitarbeiter der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. – mit allem Zipp und Zapp wie erweitertem Führungszeugnis usw. Unterstützt von Clownin Valentina Nappoletta (unser erster gemeinsamer Auftritt!) wurde dies ein voller Erfolg. Schöne Kontakte mit den Kindern und Eltern, die so ganz anders waren, als ich mir vorgestellt hatte!

Weitere Eindrücke:

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Walk Act München: Marienplatz – Karlsplatz

Nach einer Clownsfortbildung in Elbenberg hält Zora und Bruno nichts mehr: Sie müssen endlich auch mal einen Walk Act machen! Ausgerechnet die Haupteinkaufsstraße von München muss es sein. Sie ziehen sich in einem Modegeschäft um, klemmen sich die Tüten unter den Arm und dann geht’s los. Überall sind Baustellen! Und was findet Bruno als erstes? Einen Spaten! Ok, eine kleine Frittengabel aus Holz, aber für Bruno ist das schon was. Wir lassen uns treiben, gehen in ein Schuhgeschäft und beobachten die Kunden von der Empore aus. Die Touristen sind ein dankbares Publikum. Am Karlsplatz machen wir eine Türe und tatsächlich gehen ein paar dadurch und eine macht dann auch Türe, und wir können hindurch gehen. Wir laufen Schlittschuh über nasse Gehwegplatten, schliddern durch Pfützen, doch das Beste kommt zum Schluss, als wir schon fast wieder am Marienplatz sind: Ein russischer Don Kosaken-Chor baut seinen Stand auf. Zora und Bruno wollen Kontakt machen, aber keiner versteht uns. Wir bleiben stehen und schließlich fangen sie an zu singen, irgendeine getragene, walzerähnliche Weise. Wir schauen uns an und tanzen dazu. Himmlisch! Wir sehen uns in die Augen – Magie pur.

Im Hugendubel ziehen wir uns zurück um (Tipp des Monats: „Wir beide, irgendwann“), Pia wartet schon auf uns und macht Fotos.

Bruno belebt Bibliothekare

AGMB 2012 (074)

Auf der Jahrestagung der Medizinbibliotheken in Aachen habe ich meinen Vortrag über Stellenbeschreibungen für die Bibliothek von morgen mit einem Ausflug über den Bibliotheksclown gewürzt. Vor dem ehrenwerten Fachpublikum, das mich bisher nur als seriösen und angesehenen Bibliotheksdirektor kannte, setzte ich mir Clownsnase und Hut auf, die ich vorher unter dem Rednerpult drapiert hatte. Ich war ziemlich nervös, weil ich auch nicht wußte, was jetzt kommen und wie es wirken würde. Doch Bruno ließ mich nicht im Stich und legte direkt mit einer augenzwinkernden Tirade auf den überarbeiteten Bibliotheksdirektor los. Es wurden ein paar kurzweilige Minuten mit bis dato nicht gehörten Dialogen. 🙂